Mühlteich Historischer "Schiebock" Historischer Umzug © Holger Wehner 2010 Herzlich willkommen in Bischofs-  werda - dem “Tor zur Oberlausitz” -  einer Stadt, die bereits 1227  erstmals urkundlich erwähnt wurde,  deren Gründung durch die Meißner  Bischöfe aber wahrscheinlich schon  im 11. Jahrhundert erfolgte. An der Straße nach Bautzen und  Schlesien gelegen, erhielt die Stadt  mit den Jahren nicht nur einen  wirtschaftlichen Aufschwung,  sondern musste in seiner  wechselvollen Geschichte z.B. zur  Zeit Napoleons und bei  Stadtbränden große Opfer bringen. Der mittelalterlichen Stadtkern mit  dem im klassizistischen Stil  errichteten Rathaus, dem  Paradiesbrunnen und den  Bürgerhäusern sind für Gäste der  Stadt ein Anziehungspunkt. Aber auch der Bischofssitz, der u.a.  die Carl-Lohse-Galerie beherbergt,  Reste der alten Stadtmauer sowie  die Postmeilensäule, aus dem Jahr    1724 ziehen den Blick des  Besuchers auf sich. Jedes Jahr findet das Stadtfest - die “Schiebocker Tage” - statt.  Höhepunkt stellt die Meisterschaft im  “Schiebockrennen” dar. “Schiebock” steht umgangs-  sprachlich für Bischofswerda. Früher machten Handelsreisende in der  Stadt Halt, stellten ihre Schieböcke  (schubkarrenähnliche Gefährte) auf  dem Altmarkt ab und verkauften ihre  Waren. Zahlreiche innerstädtische Park-  anlagen und der “Butterberg” mit  seinem Aussichtsturm und einer  Gaststätte laden Besucher zum  Verweilen ein. Im Zentrum der Stadt  liegt nicht nur das solarbeheizte  Freibad, sondern auch der kleinste  Tierpark Sachsens. Bischofswerda ist für Deutschlands  kleinste Karl-May-Spiele mit den  jüngsten Schauspielern bekannt. Bis zu 6000 Zuschauer besuchen die  jährlichen Neuinszenierungen auf  der Waldbühne Bischofswerda. Die verkehrsgünstige Lage nahe der A4, B6 und der B98 bietet Ihnen  viele Möglichkeiten für Ausflüge in  die Ober- und Westlausitz, die  Sächsische Schweiz, ins Zittauer  Gebirge oder in die  Landeshauptstadt Dresden - ja  sogar unsere Nachbarländer  Tschechien und Polen. Paradiesbrunnen Bischofssitz